Geodaten für Klima, Umwelt und Stadtentwicklung

Grün ist kommunale Infrastruktur.

CityNature.solutions erfasst das Grün an Straßen, Wegen und Gräben, ordnet es dem zuständigen Träger zu und versieht jede Fläche mit einem begründeten Pflegevorschlag – als Datensatz für das eigene GIS.

Luftbild mit Straßen nach Baulastträger, Begleitflächen, Gräben und Hecken
Straßen nach Baulastträger · Begleitflächen · Gräben · Hecken
A1

Die Aufgaben stehen fest. Die Grundlagen fehlen.

Beim öffentlichen Grün treffen Pflichten aus mehreren Gesetzen auf knappe Mittel. Wer pflegt, muss begründen können, was er tut – und was er unterlässt.

Unterhaltung

Zur Straße gehören Gräben, Böschungen und die Bepflanzung. Wer die Baulast trägt, trägt auch das Grün daneben.

Art. 2, 9 BayStrWG

Naturschutzrecht

Hecken dürfen in der freien Natur nur von Oktober bis Februar und nur bestandserhaltend gepflegt werden.

Art. 16 BayNatSchG · § 39 BNatSchG

Verkehrssicherung

Abgestorbene Kronen, zugewachsener Lichtraum, frühe Glätte: Die Sicherheit auf der Straße hängt am Zustand des Grüns.

Art. 9, 51 BayStrWG

Klimaanpassung

Klimaanpassungskonzepte sollen auf einer Betroffenheitsanalyse beruhen und Vorsorge für Hitze, Dürre und Starkregen treffen.

§ 12 KAnG

Im GIS stehen Flurstücke und Gebäude. Das Grün daneben fehlt meist.

A2

Zehn Themen, ein Datensatz.

Vom Bauhof bis zur Klimaanpassung: Die Themen bauen auf denselben Grundlagen auf und lassen sich einzeln oder zusammen beauftragen.

CityNature.solutions

Daten und Übergabe – ein Anfangsbestand für das GIS der Kommune und eine Grundlage für Förderanträge.

  1. Zuständigkeit

    Wer pflegt welches Grün – Stadt, Landkreis, Straßenbauverwaltung oder Anlieger?

  2. Pflege des Begleitgrüns

    Flächen, Gräben und Hecken mit einer Pflegeregel, die zum Standort passt.

  3. Natur

    Biotopverbund, Lebensräume und Arten entlang der Wege – was da ist und was fehlt.

  4. Verkehrssicherung

    Abgestorbene Kronen und Stellen mit früher Glätte, als Hinweise für die Kontrolle.

  5. Hitze in der Stadt

    Wo es heiß wird, wo Schatten fehlt und wer besonders betroffen ist.

  6. Wasser und Kaltluft

    Wohin Starkregen fließt, wo er versickern kann und wo Kaltluft die Stadt erreicht.

  7. Bäume pflanzen

    Wo Platz für Straßenbäume ist und welcher Standort dort herrscht.

  8. Risiken und Schutz

    Hochwasser, Schutzgebiete, Boden und Georisiken im Zusammenhang.

  9. Planung und Ausgleich

    Ausgleichsflächen, Gründächer und Entsiegelung als Bausteine der Planung.

  10. Prioritäten setzen

    Vom Befund zur Handlungsempfehlung, mit den Zielkonflikten.

B1

Dieselbe Stelle, mit grüner Schicht.

Links die bisherige Grundlage aus dem Liegenschaftskataster, rechts mit CityNature.solutions. Den Regler verschieben, um beide zu vergleichen.

Luftbild mit amtlichen Nutzungsgrenzen und Gebäuden Dasselbe Luftbild mit Begleitflächen, Gräben und Gehölzen
Kataster Mit CityNature.solutions
Grüne Schicht Kataster

Ausschnitt aus einer Beispielauswertung: Begleitflächen nach Flächentyp, Gräben und Gehölze über amtlichen Nutzungsgrenzen und Gebäuden. Jede Fläche trägt Zuständigkeit und Pflegevorschlag.

C1

Geliefert wird ein Datensatz, kein weiteres Programm.

CityNature.solutions arbeitet mit frei verfügbaren amtlichen Daten nach festen, dokumentierten Regeln. Das Ergebnis fügt sich in die vorhandene Arbeitsweise der Verwaltung ein.

GeoPackage · QGIS

Für das eigene GIS

Alle Ebenen in einer Datei im Bezugssystem ETRS89 / UTM 32N, dazu ein vorbereitetes QGIS-Projekt. Auf Wunsch auch als Shape.

HTML · offline

Karte im Browser

Dieselben Daten als Karte, nutzbar ohne Internetverbindung und ohne GIS – für Fachämter, Gremien und Bürgergespräche.

Abfrage je Fläche

Begründet und eingestuft

Zu jeder Fläche Zuständigkeit, Pflegevorschlag und die Verlässlichkeit der Angabe.

Q1 Q2 Q3 Q4

Themen

  • Zuständigkeit
  • Pflege des Begleitgrüns
  • Natur und Arten
  • Verkehrssicherung
  • Hitze
  • Starkregen und Kaltluft
  • Straßenbäume
  • Risiken und Schutzgebiete
  • Planung und Ausgleich
  • Prioritäten
D1

Ein Datensatz für mehrere Stellen der Verwaltung.

Bauhof und Grünpflege

Zuständigkeiten an Straßen, Wegen und Gräben, Pflegevorschläge mit Begründung und Schnittzeiten, Hinweise zu Lichtraum und abgestorbenen Kronen.

Nach welchen Regeln wird heute eingeteilt, welche Flächen wie oft gemäht werden?

Umwelt und Naturschutz

Biotopverbund, Lebensräume und Arten, Schutzgebiete und Ausgleichsflächen sowie Grundlagen für Förderanträge.

Welche Ausgleichsflächen hat die Kommune gemeldet, und wer prüft ihren Zustand?

Klimaanpassung

Bausteine der Betroffenheitsanalyse – Hitze, Schatten, Starkregen, Kaltluft und Exposition.

Steht ein Klimaanpassungskonzept an, oder deckt es der Landkreis ab?

Stadtplanung

Eine wiederverwendbare Bestandsaufnahme für Umweltbericht und Klimaanpassung in der Bauleitplanung, mit ausgewiesenen Zielkonflikten.

Welche Grundlagen fehlen am häufigsten, wenn ein Umweltbericht ansteht?

Tiefbau und Entwässerung

Fließwege und Senken bei Starkregen, mögliche Versickerungsmulden am Straßenrand, Gräben und Hochwasser an Bächen.

Wo stand beim letzten Starkregen Wasser auf der Straße?

GIS und Kataster

Ein GeoPackage mit Zuständigkeit, Qualitätsstufe und Quelle je Objekt – als Anfangsbestand für das GIS der Kommune.

Mit welchem GIS arbeitet die Verwaltung, und gibt es schon ein Grünflächenkataster?

E1

Vorschläge, die einer Prüfung standhalten.

Offene amtliche Daten

Grundlage sind frei verfügbare Daten der Vermessungs-, Umwelt- und Straßenbauverwaltung. Die Quellenvermerke werden mitgeliefert.

Nachvollziehbar

Jede Angabe ist begründet, jede Annahme benannt. Eine Punktzahl, die Gründe verdeckt, wird nicht gebildet.

Entscheidung bei der Kommune

Über Zuständigkeit, Pflege und Maßnahmen entscheidet die Verwaltung. Bestätigte Angaben gehen in ihr Kataster über.

F1

Projektablauf

  1. Abstimmung

    Gebiet und Themen festlegen, Ansprechpartner benennen.

  2. Datengrundlage

    Offene Daten abrufen; vorhandene Unterlagen der Kommune einbeziehen.

  3. Berechnung

    Auswertung nach dokumentierten Regeln; Karte, Listen und GeoPackage.

  4. Durchsicht

    Zuständigkeiten mit dem Betrieb abstimmen; bestätigte Angaben werden Q1.

  5. Übergabe

    GeoPackage, QGIS-Projekt, Browserkarte und Anleitung.

G1

Kontakt

Gespräch vereinbaren

Gerne stellen wir CityNature.solutions an einer Beispielkarte vor und besprechen, welche Themen für Ihre Kommune im Vordergrund stehen.

Numberland
Dr. Wolfgang Grond
Lohfeld 20, 95326 Kulmbach
citynature@numberland.com
Telefon 09221 - 6919131